Sonntag, 18. Juni 2017

Review | Kinetics 'Escape' Collection, Teil 1.


Letzte Woche erreichte mich ein Überraschungspaket von Kinetics, deren aktuelle Sommerkollektion 'Escape'* ich nun für euch testen darf. Vielen Dank an dieser Stelle an Venus Kinetics Germany! Einen ersten Eindruck der Lacke könnt ihr euch zum Beispiel auf deren Instagramaccount verschaffen. Meine liebe Kollegin Antonia aka Mausigrau hat ebenfalls bereits ein paar wunderschöne Bilder der Kollektion in ihrem Instafeed geteilt. Kaufen könnt ihr die folgenden Lacke beispielsweise im Kinetics Online Shop. Die erste Hälfte der Edition möchte ich euch heute zeigen, aufgrund leichten Unistresses gibt's die nächste Hälfte dann in ein oder zwei Wochen.

Why Not, My Friend*




Aktuell trage ich den unauffälligsten Lack der Kollektion auf den Nägeln, da ich mit ihm den allgemeinen Halt auf den Nägeln testen möchte. Zu diesem Thema wird es dann Ende der Woche einen kurzen Blogbeitrag geben. Der hübsche, sommerlich helle Lack liegt exakt in der Mitte zwischen erwachsenem Nude und Schweinchenrosa. Finde ich klasse!


Der Pinsel aller Kinetics-Lacke ist wunderbar breit aufgestellt, vorne rund abgeschnitten und fächert beim Lackieren praktisch auf. Ein Foto reiche ich im Post zum Topcoat nach. Die Konsistenz der Lacke mag ich ebenfalls sehr gerne, sie sind durchweg etwas dicklicher formuliert und verlaufen daher nicht sofort Richtung Nagelhaut. Lackiert habe ich rund drei Schichten, was der hellen Farbe des Nagellacks geschuldet sein könnte. Könnte schreibe ich bewusst, denn ihr werdet sehen, dass sich diese drei Schichten wie ein roter Faden durch die Kollektion ziehen. Die Trockenzeit war recht kurz, weshalb ich mit der größeren Anzahl an Schichten als sonst auch kein großes Problem habe.


Kiss Me Not*




Mein erster Favorit war allerdings der quietschrote Lack Kiss Me Not*, der mich irgendwie an alte Autos erinnert. Für mich sind nämlich alle alten Autos rot, die Vorstellung gefällt mir. Für den kommenden beziehungsweise aktuell ja bereits vorhandenen Sommer ist die grelle Farbe ein Traum - auch wenn sie sich sicher mit keiner Hautfarbe dieser Welt verträgt.


Anderer Lack, ähnliche Eigenschaften. Der Pinsel ist hier natürlich gleich geschnitten, weshalb sich auch dieser Lack mit derselben dickeren Konsistenz angenehm auftragen lässt. Die Trockenzeit ist wieder kurz, jedoch waren auch wieder ganze drei Schichten notwendig. Auch ohne Topcoat kann Kiss Me Not sich mit seinem eigenen Glanz ganz gut sehen lassen.


Shark In The Pool*




Als allgemeiner Favorit der Kollektion wurde, wenn man Social Media Glauben schenken darf, wohl Shark In The Pool* auserkoren. Das kräftige, helle Blau mit leichtem Türkisstich hat für mich etwas nixenhaftes, ich fühle mich ein wenig an ein buntes Korallenriff versetzt. 


Der Auftrag ging wieder leicht von der Hand, die üblichen drei Schichten sind ebenfalls erneut zügig getrocknet. Auf Topcoat habe ich auch hier verzichtet. Trotz der kräftigen Farbe und entsprechenden Warnungen einiger Bloggerkolleginnen haben sich übrigens weder meine Nägel noch beim Ablackieren die Nagelhaut verfärbt.


It's Not My Passport*




Tatsächlich gibt es auch in einer Sommerkollektion voller heller, bunter Lacke ein Exemplar, das ziemlich gut in mein Beuteschema passt. Bei It's Not My Passport* handelt es sich um ein dunkles beeriges Lila, das auch sehr gut in den Herbst passen könnte. Klar, dass dieser Lack noch im ersten Post dabei sein muss!


Auch hier wieder dasselbe Spiel: Aufgrund des Pinseldesigns, von dem sich manche Marke noch eine Scheibe abschneiden könnte, und der angenehmen Formulierung sind die drei Schichten schnelll lackiert und ebenso zackig getrocknet. Ohne Topcoat habe ich diesen Lack ganze drei Tage getragen - inklusive Sport und Tapezierarbeiten. Am letzten Tag hatte er nur ein wenig Tipwear aufzuweisen, abgesplittert ist aber rein gar nichts. Das ist schon eine echte Höchstleistung auf meinen Nägeln!


Wie sich Kinetics eine Woche lang auf den Nägeln hält, werden wir am kommenden Wochenende herausfinden. Bis dahin muss ich noch eine ganze Menge verbummelten Unistoffs nachholen, langsam neigt sich mein letztes Semester nämlich dem Ende zu. Entschuldigt daher bitte die geringe Anzahl an Beiträgen, die hier aktuell erscheint. Ich gelobe Besserung!
Kennt ihr die Lacke von Kinetics oder habt ihr sie sogar bereits getestet?
xoxo; Sophe.


*Diese Produkte wurden mir kostenlos im Austausch für eine ehrliche Review zur Verfügung gestellt.

Montag, 12. Juni 2017

Random | Bordeaux-Liebe.


Letztes Wochenende habe ich mal wieder in meine Unlackiert-Kiste gegriffen und einen bisher verschmähten Lack zu Tage befördert. Eigentlich ist die Nummer 228 von Flormar viel zu hübsch, um nicht getragen zu werden, deshalb möchte ich ihn euch heute kurz vorstellen. Früher konnte man Lacke dieser Marke übrigens ab und an im Douglas an der Kasse finden oder natürlich in einem der Flormar-Stores, von denen es allerdings nur wenige in Deutschland gibt. Ob die Stores überhaupt noch existieren, weiß ich leider nicht hundertprozentig. Meine Quelle in Frankfurt wurde im Laufe der letzten Jahre leider geschlossen.


Entdeckt und gekauft habe ich den Lack aus zweiter Hand auf einem Flohmarkt. Das dunkle, leicht dreckige Rot fällt total in mein Beuteschema und musste daher einfach mit - ganz egal, dass ich davon schon eine komplette Schublade voll zuhause stehen habe. Außerdem kann bei einem Preis von 50 Cent doch keiner Nein sagen!


Wie alle Flormar-Lacke besitzt auch dieses Exemplar einen schmal geschnittenen, recht langen Pinsel, mit dem es sich leichter lackieren lässt, als man meinen sollte. Die Konsistenz ist recht flüssig für meinen Geschmack, verläuft aber nicht so schlimm wie beispielsweise Lacke der Firma Essie. Um zu einem perfekt deckenden Ergebnis zu kommen, habe ich zwei dünne Schichten lackiert, die leider recht langsam getrocknet sind. Danach hielt der Lack aber bombenfest und hat sogar ein kurzes Festival ohne Schaden überstanden.


Ein paar (gefühlt) hundert Lacke dieses Farbspektrums könnte ich euch dann wohl immer noch zeigen...
Welche Lackfarbe sammelt ihr in allen denkbaren Nuancen?
xoxo; Sophe.

Freitag, 9. Juni 2017

#justanothernailartchallenge | Tierisch, tierisch.


Auf das zweite Thema 'Tierisch, tierisch' der #justanothernailartchallenge habe ich mich schon letzte Woche gefreut und deshalb gleich zum Wochenende wieder den Pinsel geschwungen. Meine erste Idee beinhaltete eigentlich ein Stamping - leider habe ich das Motiv ums Verrecken nicht auf einen Stempel übertragen können, obwohl ich es mit diversen Stempel-Lack-Kombinationen versucht habe. Irgendwie kommen diese Nailart-Methode und ich nie auf einen grünen Zweig. Aus diesem Grund habe ich stattdessen ein wenig Freehand-Painting betrieben und zwei kleine Racker auf meine Nägel gezaubert.


Als Basis habe ich eine neutrale Farbe gewählt. Chillin' at South Beach stammt aus der Welcome To Miami LE von Rival de Loop Young, die allerdings bereits einige Zeit zurück liegt. Farblich liegt der Lack irgendwo zwischen Rosa und Vanille, man könnte ihn als orange-rosé-stichiges Nude bezeichnen. Mit meinem Hautton verträgt sich dieser Mischmasch an Untertönen leider gar nicht. Dummerweise deckt der Lack auch noch schlecht, ich musste ganze vier Schichten lackieren und war danach trotzdem noch nicht zufrieden. Auch die Trockenzeit war enttäuschend, nach einer Stunde habe ich mir dann doch noch eine Macke in den eigentlich trockenen Lack gehauen. Alles in Allem also kein besonders toller Nagellack, obwohl ich mit Rival de Loop Young bisher immer glücklich war.


Bei den Tiermotiven habe ich mich für einen Tiger und einen Panda entschieden, da ich deren WhatsApp-Smileys einfach super knuffig finde. An diesen Emojis habe ich mich dann auch beim Malen orientiert. Zuerst habe ich jeweils einen Halbkreis mit Twist and Shout von Anny beziehungsweise The White Bunny von Essence vorgezeichnet und ausgefüllt. Die Details des Tigers habe ich mit Fierce, No Fear von Essie und White Bunny sowie Stamp Me! Black von Essence gemalt, für den Panda brauchte ich nur noch den schwarzen Stampinglack.


Ich habe mich gegen eine Schicht Topcoat entschieden, da ich das Nailart nicht aus Versehen verschmieren wollte. Ein bisschen habe ich mich in die zwei kleinen Tierchen verliebt, sodass ich mich gar nicht mehr von ihnen trennen wollte. :D
Wie gefällt euch mein Beitrag zum tierischen Thema?
xoxo; Sophe.

Freitag, 2. Juni 2017

#justanothernailartchallenge | Redo your first Insta-Mani.


Nachdem ich den kompletten Mai für meine Bachelorarbeit im Medienlabor verbracht habe - ein großes YAY auf das Ende dieser Misere -, darf ich jetzt endlich wieder von Zuhause aus arbeiten. Das heißt gemütliches Mittagessen mit Serie, Nägel lackieren beim Literatur durchforsten und endlich wieder Zeit für meine Nägel und den Blog! Aufgrund dieses frohen Umstands habe ich mir mal wieder eine Nailart-Challenge ausgesucht, an der ich diesen Monat regelmäßig teilnehmen möchte. Meine Wahl fiel auf die #justanothernailartchallenge von Steffy und Erika, für mehr Infos schaut einfach mal auf deren Insta-Profilen vorbei, ich habe sie euch verlinkt.


Für Thema Nummer eins soll die erste Maniküre nachgepinselt werden, die auf dem eigenen Instagram-Profil gelandet ist. Also habe ich mal ganz nach unten gescrollt, bis ich bei 2013 angekommen bin und euch das betreffende Bild rausgekramt. Was ein Clean-Up ist, wusste ich damals wohl noch nicht, dennoch ist das Nailart sicher nicht das Schlechteste.


Die 3D-Perlen von Essence, die ich damals für mein Nailart verwendet habe, besitze ich zwar noch, benutze sie aber eher ungern. Entweder muss man die Perlen in drölf Schichten Topcoat einpacken, die daraufhin natürlich Bläschen werfen, oder man verliert über den Tag 99% der Nageldeko. Daher habe ich mich für ein Redo mit Glitzer entschieden. Auch davon habe ich schließlich genug zuhause rumliegen.


Als Base habe ich wie damals einen weißen Lack gewählt. Da mein altes Exemplar von Claire's, das ich wirklich geliebt habe, leider fast leer und eingedickt ist, hat White Page von Essie dessen Platz eingenommen. Den mag ich übrigens gar nicht so gerne. Er ist zwar dickflüssiger als die meisten Essie-Lacke, wird aber recht streifig und trocknet ungleichmäßig. So musste ich drei Schichten für ein zufriedenstellendes Ergebnis auftragen.


Statt der Kaviarperlen habe ich mir Glitter aus einem der Adventskalender von Ciaté geschnappt und die Glitterteilchen regelmäßig mit einem angefeuchteten Dottingtool am Nagelrand verteilt. Da mein Topcoat von Misslyn bei der aktuellen Wärme ruckzuck angetrocknet ist, musste ich recht viele Schichten davon auftragen, um alle Glitzerpartikel zu platzieren. Zum Schluss kam über das gesamte Design noch eine Schicht Gel Topcoat.


Zumindest sauber lackieren kann ich mittlerweile! :D Ansonsten ist das Design noch immer nicht mein Favorit, weiße Nägel dagegen liebe ich nach wie vor. Nächste Woche geht es dann mit tierischen Motiven weiter, da freue ich mich schon sehr drauf!
Seid ihr bei der Challenge am Start?
xoxo; Sophe.

Sonntag, 21. Mai 2017

Review | ICONails Gel Lacquer von Catrice.


Nachdem Catrice nahezu alle Lacke des Standardsortiments ausgemustert hat, braucht die Ultimate-Nailpolish-Reihe natürlich einen Nachfolger. Die neuen ICONails Gel Lacquer sind mittlerweile selbst bei uns auf dem Land in die Drogerien eingezogen, weshalb ich sie nun auch endlich testen konnte. Zur Einführung bietet Catrice ein 2-für-1-Päckchen mit zwei farblich aufeinander abgestimmten Lacken für 2,95€ (Rossmann-Preis) an, was dem Preis eines Lacks aus dem neuen Standardsortiment entsprechen wird. Damit ist die Marke wieder ein Stückchen teurer geworden, wenn auch noch günstiger als eigentlich geplant war. Entschieden habe ich mich für die blau-minzige Variante des Zweiersets, da ich die meisten vorhandenen Farbtöne bereits so oder so ähnlich besitze, aber lange nicht mehr zu etwas Bunterem gegriffen habe.

13 Mermayday Mayday



Wer auch immer sich den Namen für dieses dunkle Türkis ausgedacht hat, hat es dabei ein wenig übertrieben. Die Farbe erinnert jedoch tatsächlich an Meerjungfrauengrün, ist für meinen Geschmack allerdings ein wenig zu dreckig und geht stark in Richtung Petrol. Dennoch habe ich diesen Lack zuerst ausprobiert und dazu noch einem 7-Tage-Test unterzogen, dessen Ergebnis ich euch gleich verrate.


Beim Stichwort Auftrag kann man sich schon mal nicht beschweren. Der Pinsel ist ein wenig schmaler geschnitten als bei den Vorgängerlacken, hält aber eine Menge Lack und kann diesen gut verteilen. Die Konsistenz ist ganz nach meinem Geschmack, ein bisschen dicker, sodass nichts Richtung Haut verlaufen kann. Die notwendigen zwei Schichten trocknen rasend schnell, was ich bei der dicklichen Formulierung keinesfalls erwartet hatte. Somit ist die Qualität soweit sehr zufriedenstellend.


Allerdings wird auf der Verpackung wie auch am Regal der Halt auf den Nägeln ohne Topcoat von bis zu sieben Tagen beworben, was ein Test leider deutlich widerlegen konnte. Am dritten Tag wurde bei mir langsam Tipwear sichtbar, danach ging es deutlich bergab. Auf dem oberen Bild seht ihr den Lack am siebten Tag, schön ist das nicht mehr. Da drei Tage bei mir aber schon relativ gut sind, will ich dennoch mal ein Auge zudrücken. Normalerweise müsste ich jeden Tag neu lackieren, da auf meinen Nägeln jeglicher Lack praktisch sofort absplittert. Trotzdem, das Werbeversprechen wird an dieser Stelle nicht erfüllt.


14 Mint Map



Der zweite Lack des Doppels gefällt mir farblich deutlich besser und war mein Kaufgrund für dieses Duo. Auch wenn es hier weniger um ein Mint als um kräftiges Hellblau handelt, ist die Farbe schön sommerlich und passt viel besser zu Blassnasen wie mir. Den Haltbarkeitstest habe ich jedoch nicht nochmal wiederholt.


Gleicher Pinsel, ähnlicher Auftrag. Der helle Lack benötigt ebenfalls zwei Schichten für ein deckendes Ergebnis, trocknet fix und glänzt schön. Zu Vergleichszwecken habe ich dieses Mal trotzdem eine Schicht Topcoat aufgetragen, viel mehr Glanz als beim dunkleren Lack gibt es dadurch aber auch nicht. Lediglich die Unebenheiten der Nägel werden besser ausgeglichen.


Bei zwei farblich aufeinander abgestimmten Lacken bietet sich natürlich besonders eine Form des Nailarts an, daher habe ich für euch ein kleines Gradient gezaubert, in dem ihr nochmal beide Farben betrachten könnt. Dafür habe ich zuerst eine Schicht Mint Map lackiert und dann mit einem Kosmetikschwämmchen den Farbverlauf aufgetupft. Das Ergebnis habe ich wiederum mit einer Schicht Topcoat versiegelt.


Generell kann ich die neuen Lacke nach diesen ersten Eindrücken nur empfehlen, mein einziger Kritikpunkt ist die doch eher gewöhnliche Farbauswahl, bei der ich nicht mehr fündig werde. Auch dem neuen Preis stehe ich kritisch gegenüber, da ich aber schon vor der Umstellung kaum noch Produkte von Catrice gekauft habe, stört mich der nicht so sehr, dass es mich wirklich ärgern könnte.
Habt ihr die neuen Lacke bereits getestet? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
xoxo; Sophe.

Montag, 15. Mai 2017

ManiMonday | Pika pika!


Die liebe Antonia aka @mausigrau hatte mir vor einiger Zeit unglaublich süße Water Decals geschickt, nachdem sie von meiner riesigen Pikachuliebe Wind bekommen hatte. An dieser Stelle muss ich mich nochmal bedanken, liebe Antonia! Nachdem meine Umbaumaßnahmen und Renovierungsarbeiten endlich vorüber sind, lohnt es sich auch wieder, ein aufwändigeres Design zu Pinseln und daher wurde es endlich Zeit für die putzigen Decals.


Bei der Base habe ich mich für einen Farbverlauf von Gelb zu Grau entschieden, verwendet habe ich dafür Electric Yellow von Maybelline und Highgray to Heaven von Sally Hansen. Zuerst habe ich eine Schicht Gelb lackiert, dann die beiden Farben nebeneinander auf einem Schwämmchen aufgetragen und dieses auf den Nagel gedippt.


Um die Haut um den Nagel vor dem aufgedippten Lack zu schützen, habe ich meinen liebsten Colour Stop von Rival de Loop Young rund herum aufgetragen. Nachdem ich diese zweite Haut abziehen konnte, kam eine dünne Schicht Topcoat auf die Nägel, um das Gradient zu versiegeln.


Zu guter Letzt habe ich den kleinen Pikachu ausgeschnitten und im Wasser das Motiv vom Papier gelöst, um es auf dem Akzentnagel zu platzieren. Auch Pikachu bekam nochmal eine Extra-Schicht Topcoat. Im Nachhinein wäre eine weiße Base wohl besser gewesen, da das Motiv recht durchsichtig ist und der graue Lack stark durchscheint. Dennoch mag ich die Kombination aus Grau und Gelb sehr gern.


Wie gefällt euch mein kleines Design?
xoxo; Sophe.

Samstag, 13. Mai 2017

LilaLauneLacke | Ein Träumchen in Pastell-Flieder-Farben.


Zwar bin ich mir nicht sicher, ob die Blog-Aktion 'LilaLauneLacke' von Lack'n'Roll noch aktuell ist, da meine Blogposts zur Zeit aber ähnlich unregelmäßig kommen wie die von Shirley, gehe ich einfach mal von ähnlichen Zeitproblemen aus, wie ich sie dank meiner Bachelorarbeit habe. Außerdem passt der heutige Lack einfach zu gut, um ihn euch nicht unter diesem Motto vorzustellen!


Sweet Darling stammt aus dem Standardsortiment von p2 und wurde vor langer Zeit mal als Essie-Dupe gehypet. Ob er heute noch erhältlich ist, kann ich euch leider nicht mit Sicherheit sagen. Ich selbst habe den Lack auf dem Flohmarkt ergattert, da die helle Flieder-Farbe eher weniger in mein Beuteschema passt. Was man gar nicht glauben könnte, schließlich besitze ich noch mehrere ähnliche Ausfertigungen. Verglichen wurde Sweet Darling stets mit Lilacism, der für mich fast ein bisschen zu den Essie-Klassikern gehört. Dem ähnelt er tatsächlich zu 99%, nur kommt mir die günstigere Version ein klitzekleines Bisschen weniger Blau vor. Dass Nice Is Nice ein ganzes Stückchen heller ist, sieht man ja deutlich.


Im Auftrag würde ich die günstigere Version der Farbe eindeutig dem Essie vorziehen! Ich bin ja generell kein großer Fan der Essie-Qualität, sondern fühle mich immer mehr von den Farben angesprochen. Die Pinsel sind zwar durchweg super, die Konsistenz aber leider immer zu dünn für meinen Geschmack. Ganz anders sind da die Volume Gloss Lacke von p2, die haben ebenfalls alle einen tollen, dicken, abgerundeten Pinsel und dazu noch eine dickere Formulierung, die sich smooth auftragen lässt. Die Trockenzeit ist durchschnittlich, der Halt auf den Nägeln fällt bei mir oft besser aus als bei der hochpreisigen Konkurrenz. Kurzum: teuer heißt nicht besser, und p2 beweist das hier mal wieder ziemlich gut!


Wie seht ihr das? Gehört ihr noch zu denen, die deutlich hinter Essie stehen?
xoxo; Sophe.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Lackschaftsgrünliebe | Kaminabend.


Die liebe Laura aka @lackschaft hat dazu aufgerufen, ihr sämtliche grünen Schätze zu zeigen. Und da ich noch das ein oder andere unlackierte Exemplar hier stehen habe, möchte ich mich daran gerne beteiligen. Heute habe ich also einen Vertreter vorbereitet.


Meet Me At The Chimney war Teil des Essence-Adventskalenders von 2015. Das helle Popelgrün gefällt sicher nicht jedem, ich mag es aber recht gerne. Was mir aber eher weniger gefällt, ist das matte Finish des Lacks, aber das kann man ja zum Glück mit einer Schicht Topcoat ausbessern.


Was sich leider nicht ausmergeln lässt, ist die zähe Konsistenz, die in Verbindung mit dem zwar breiten, aber gerade abgeschnittenen Pinsel für einen komplizierten, unbequemen Auftrag sorgt. Die schlechte Deckkraft macht einen weiteren Minuspunkt aus, drei Schichten waren für ein gleichmäiges Ergebnis notwendig. Nur die Trockenzeit war ganz okay, was wohl am matten Finish liegt. Auch der Halt auf den Nägeln konnte mich nicht überzeugen, aber der ist bei der Marke Essence sowieso meist zu vernachlässigen.


Mit einer ordentlichen Schicht Topcoat - der Lack saugt hier einiges an Glanz auf - gefällt mir die Farbe durchaus gut, was leider der einzige positive Punkt auf der Liste bleibt. Bedenkt man, dass der Nagellack Teil eines Adventskalenders war, ist das auch nicht verwunderlich. In besagtem Kalender waren ja auch noch weitaus schlimmere Exemplare enthalten, dieser hier ist zumindest tragbar, also wollen wir uns mal nicht weiter beschweren.
Welche Lacke aus dem Kalender zählt ihr zu den Brauchbaren?
xoxo; Sophe.

Montag, 8. Mai 2017

Random | Katzengold.


Wie ihr euch vielleicht erinnern könnt, habe ich seit jeher ein großes Herz für goldene Lacke. Trotzdem bin ich in meiner 'Unlackiert-Kiste' vor Kurzem auf einen Kandidaten dieser Sorte gestoßen, den ich natürlich umgehend lackieren musste. Und weil ich mich direkt ein kleines Bisschen verliebt habe, bekommt ihr ihn jetzt direkt zu sehen.


Der schöne I'm A Star stammt aus dem alten Standardsortiment von Catrice und ist mittlerweile leider nicht mehr in den Drogerien erhältlich. Ich selbst habe den Lack aus zweiter Hand auf einem Flohmarkt erstanden und gerade mal 50 Cent dafür gezahlt. Allerdings konnte mich der hübsche grün-goldene Farbton mit tollen Schimmerpartikeln erst beim zweiten Anblick überzeugen, sonst hätte der Lack wohl nicht so lange schlummern müssen.


Der Lack stammt noch aus der Zeit vor dem allgemeinen Pinseldilemma bei Catrice, weshalb dieser wunderbar rund und breit geschnitten ist und angenehm auffächert. Für meinen Geschmack ist der Lack ein bisschen zu dünn formuliert und neigt dazu, Richtung Haut zu verlaufen. Aufgrund der dünnen Konsistenz musste ich drei Schichten auftragen, um ein perfekt deckendes Ergebnis zu erhalten. Die Trockenzeit war dennoch recht kurz. Dieses Mal habe ich auch - vor allem aus Zeitmangel zum Lackieren - den Halt auf den Nägeln getestet, mit durchaus positivem Ergebnis. Nach zwei Tagen sah der Lack, bis auf wenige Ecken, noch ganz gut aus.


Während den Tagen, an denen ich I'm A Star getragen habe, habe ich die Farbe richtig lieb gewonnen. Der leicht triste Unterton hat noch dazu das eklige Wetter da draußen exakt wiedergespiegelt. Hoffen wir mal, dass sich das bald ändert!
xoxo; Sophe.