Montag, 24. Juli 2017

Random | Schneewittchenrot.


Nach langer Zeit habe ich mal wieder einen Lack von Ciaté von euch. Dank den beiden Adventskalendern der Marke besitze ich knapp 50 Stück, von denen ich bisher nur einen Bruchteil genutzt habe. Grund dafür ist die teilweise etwas ungewöhnliche Farbpalette des Sortiments, wobei ungewöhnlich in diesem Falle nicht zwingend mit gut gleichzustellen ist. Eine Ausnahme bildet da der hübsche Hutch, den ich euch heute präsentieren möchte.


Wer den Blog schon eine Weile verfolgt, kennt wohl auch meine Liebe für rote Lacke. Eigentlich bevorzuge ich eher dunkle Nuancen, gerne auch mit beerigem Unterton, aber auch mit hellem, kräftigem Rot kann man nie falsch liegen. Hutch ist praktisch die Inkarnation von Schneewittchen und harmoniert super mit heller Haut - oder auch Leichenblässe wie bei mir. Noch dazu mag ich den Kontrast zu den aktuell grünen Haaren, weshalb mich Hutch zum Fest 2017 in Karlsruhe am letzten Wochenende begleiten durfte.


Obwohl die Miniversionen der Ciaté-Lacke mit ihrem kurzen, zwar breiten aber gerade abgeschnittenen Pinsel und ihrer dünnen Formulierung nicht die besten Grundvoraussetzungen mitbringen, ließ sich Hutch recht einfach auftragen. Nötig waren zwei Schichten, die fix getrocknet sind. Zum Schluss habe ich eine Schicht des Gel Couture Topcoats von Essie aufgetragen. Der Halt auf den Nägeln hat sich als sehr überzeugend herausgestellt, nach drei Tagen ist noch immer nur leichte Tipwear sichtbar.


Wie ihr vielleicht zu Beginn dieses Beitrags schon bemerkt hat, hege ich Ciaté gegenüber schon länger einige Vorbehalte. Erstens sind die Lacke in Originalgröße furchtbar teuer, zweitens habe ich mit den Lacken schon einige unliebsame Überraschungen erfahren, Heirloom hier mal als Beispiel genannt. Hutch dagegen konnte mich vollkommen überzeugen - damit ist er der erste Lack der Marke, der das geschafft hat. Womöglich bekommt ihr in der nächsten Zeit also mehr davon zu sehen.
Welche Erfahrungen habt ihr bisher mit der Marke Ciaté gemacht?
xoxo; Sophe.

Freitag, 21. Juli 2017

BlueFriday | Sommerblau.


Pünktlich zum Sommer hat Rival de Loop Young eine LE mit dem Namen 'Neon Explosion' rausgehauen. Enthalten sind nur Lacke, und diese natürlich alle in Neonfarben. Klar, dass ich auch einen haben musste. Mit Textmarkergrün und -gelb bin ich dank meinem Freund schon bestens versorgt, daher habe ich dieses Mal zu Blau gegriffen.


Ganz neu ist die LE natürlich nicht mehr, im Angesicht des Bachelorwahnsinns lagen die Bilder einige Zeit auf meiner Festplatte, bevor ich sie endlich verbloggen konnte. Bei meinem letzten Besuch im Rossmann konnte ich die LE jedoch noch entdecken, mit ein wenig Glück könnt ihr sogar reduzierte Exemplare abgreifen.


Wie die meisten Neons ist auch Deep Ocean eher flüssig formuliert und hat auch alles andere als eine perfekte Deckkraft vorzuweisen. Dank des breiten, abgerundeten Pinsels lässt er sich dennoch einfach auftragen und die Trockenzeit der drei notwendigen Schichten geht auch in Ordnung. Meiner Ansicht nach hätte auch eine weitere Schicht nicht geschadet, dazu hat mir jedoch die Muse gefehlt.


Qualitativ kann man hier sicher einiges besser machen, aber die Farbe gefällt mir nach wie vor sehr gut und der Preis von 1,69€ ist ziemlich unschlagbar. Und da auch die Essie-Neons nicht ohne zahlreiches Schichten oder weiße Base tragbar sind, greife ich persönlich gerne auf die günstigere Eigenmarke zurück.
Welche Neonfarben konnten euch diese Saison begeistern?
xoxo; Sophe.

Montag, 17. Juli 2017

#Lackschaftsgrünliebe | Kind Khaki.


Letzte Woche gab es bei Müller einen ordentlichen Rabatt auf alle Lacke der Marke Edding, von der ich bisher tatsächlich nur ein einziges Exemplar besitze. Für 5€ habe ich mir also den hübschen Kind Khaki zugelegt, der schon lange auf meiner Wunschliste steht. Schuld daran ist die liebe Laura von Lackschaft, die immer eine so schöne Alliteration hergibt. Aus diesem Grund steht der heutige, kurze Blogpost mal wieder unter dem Motto #Lackschaftsgrünliebe.


Auch wenn mir die Konsistenz der Edding-Lacke ein wenig zu flüssig ist, mag ich sie dank ihres breiten, abgerundeten Pinsels doch ganz gerne. Nötig waren allerdings ganze drei Schichten für ein deckendes Ergebnis, was dann doch eher unzufriedenstellend ist. Jedoch trocknet der Lack schnell durch, das macht es schon viel erträglicher. Letztendlich zählt aber die Farbe am meisten und ich gestehe, in das dreckige, helle Khakigrün habe ich mich schon lange verguckt.


Habt ihr bei der Aktion ebenfalls zugeschlagen?
xoxo; Sophe.

Samstag, 15. Juli 2017

Random | I'm dancing in the rain.


Diese Woche war das Wetter bei uns einfach kunterbunt zusammengewürfelt und einfach so gar nicht sommerlich. Während einem der vielen Regengüsse habe ich dann resigniert einen meiner vielen Lacke ausgepackt, die farblich eigentlich nicht in die aktuelle Jahreszeit passen, um mich der Welt da draußen ein wenig anzupassen. Und da ich mich in diesen Nagellack sofort verliebt habe, muss ich ihn euch heute zeigen.


Das hübsche, dunkle Grau stammt aus dem Standardsortiment von p2 und nennt sich Rain Dancer. Ein kleiner Blaustich ist vorhanden, auf den Nägeln fällt der jedoch kaum noch auf. Erstanden habe ich den Lack dieses Mal nicht im dm, sondern günstig beim Flohmarkt. Den konnte ich einfach nicht stehen lassen!


Wie immer kann ich zu einem Lack aus der Volume Gloss Reihe nur Gutes sagen. Der breite, abgerundete Pinsel garantiert einfaches Lackieren, was in der Kombination mit der etwas dickeren Konsistenz richtig Spaß macht. Die dunkle Farbe deckt in zwei Schichten, die ruckzuck trocknen. Die Haltbarkeit würde ich als mittelmäßig bis gut bezeichnen, bei mir hält der Lack etwa zwei Tage mit ein wenig Tipwear durch. Viel länger halten Lacke anderer Marken allerdings auch nicht.


An dieser Stelle muss ich gestehen, dass der hübsche Rain Dancer sofort mein Herz erobert hat. Ich stehe einfach unglaublich auf herbstliche Farben - egal ob Sommer oder Winter in der Antarktis. Trotzdem hätte ich dann aber doch gerne wieder besseres Wetter, ja?
xoxo; Sophe.

Freitag, 7. Juli 2017

Review | Kinetics 'Escape' Collection, Teil 2.


Endlich habe ich es geschafft die restlichen Lacke der 'Escape' Kollektion von Kinetics zu lackieren und Fotos für euch zu schießen. In einem der letzten Blogposts konntet ihr bereits die erste Hälfte der LE begutachten, heute geht es mit den Farben Gelb, Lila, Pink und Orange weiter, für die ich mich teilweise dann doch ein wenig überwinden musste. Vielen Dank nochmals an Kinetics für das Bereitstellen der Lacke!

Marry Me Lemon*



Beginnen wir gleich mit einer Farbe, die es in der Lackwelt nicht ganz so einfach hat. Dieses Sonnengelb nennt sich Marry Me Lemon* und passt hervorragend in den Sommer. Allerdings kenne ich ziemlich viele Mädels - mich eingeschlossen - bei denen man Gelb nur sehr selten auf den Nägeln antrifft. Von daher wird dieser Lack, so sommerlich schön seine Farbe auch sein mag, wohl leider nicht das Highlight der Kollektion werden.


Zur Qualität kann nicht viel Neues berichten. Nach wie vor sind drei Schichten notwendig, die sich dank der dickeren Konsistenz schnell und einfach auftragen lassen. Die Trockenzeit ist ganz okay, meine Meinung zum Halt auf den Nägeln habe ich euch ja bereits in einem extra Post begründet. Durch und durch eine stabile Qualität also.


5 AM*



Eine Farbe, die mich immer einiges an Überwindung kostet, ist Lila, in dieser Kollektion verkörpert durch 5 AM*. Besonders Lilatöne mit blauem Unterton finde ich zwar wunderschön, traue mich aber selten, sie zu tragen. Liegt vielleicht an den fast 10 Jahren mit roten Haaren. Super schön finde ich die Farbtöne wiegesagt trotzdem!


Auch hier gab's wieder drei schnell lackierte Schichten, die dieses Mal ruckzuck getrocknet sind. Nach wie vor liebe ich die dickliche Konsistenz, das brauche ich ja langsam nicht mehr zu wiederholen. Nach der ersten Überwindung könnte ich mich glatt ein bisschen in diesen Lack verlieben.


Pink Drink* 



Bevor wir zum Namensgeber der Kollektion kommen, müssen wir noch kurz einen kleinen Pink-Albtraum hinter uns bringen. Nein, ich finde diesen Lack keinesfalls hässlich! Nur ist Pink wirklich nicht mein Ding, besonders mit diesem kühlen Unterton fühle ich mich doch sehr an Barbie erinnert. Wer den Mädchentraum lebt, wird Pink Drink* aber sicher zu schätzen wissen.


Ich muss gestehen, dieses Mal war ich für die dritte Schicht einfach zu faul, weshalb auf den Bildern nur zwei Schichten Lack zu sehen sind. Kann man so tragen, mir gefiele es mit einer zusätzlichen trotzdem besser. Dementsprechend gut schnitt dafür die Trockenzeit ab. Da muss man eben abwägen, was man als wichtiger erachtet.


Escape*



Super gut gefällt mir wiederum der Namensgeber der Kollektion. Bei Escape* handelt es sich um ein recht grelles Orange, das aber zu dunkel ist, um echtes Neon zu sein. Eine solche Farbe besaß ich bisher nicht, und das muss man bei über 1000 Lacken erstmal schaffen!


Hier wieder selbes Spiel, ich habe es bei zwei Schichten belassen, die sich trotz größter Hitze ganz einfach auftragen ließen. Vom Wetter lässt die Konsistenz sich folglich nicht beirren - was man ja doch mal als Pluspunkt verbuchen darf. Auch die Trockenzeit blieb weiterhin im Rahmen. Dieser Lack glänzt noch viel mehr als seine Mitstreiter, dabei hat auch er keine Schicht Topcoat abbekommen. I like it!


Den Topcoat werde ich nächste Woche noch ausführlich testen, damit ich euch den auch endlich noch vorstellen kann. Danach sind wir tatsächlich schon mit den Kinetics-Lacken durch - schade eigentlich, ich hatte mich schon komplett an die bunten Farben gewöhnt!
Welche Farben haben euch am besten gefallen? Und welche davon würden euch ein wenig Überwindung kosten?
xoxo; Sophe.


*Diese Produkte wurden mir kostenlos im Austausch für eine ehrliche Review zur Verfügung gestellt

Dienstag, 4. Juli 2017

Random | Mein Lack vom Bergdoktor aka Look by BIPA.


Als ich vor etwa zwei Wochen den Bergdoktor im Ellmau besucht habe, musste ich natürlich auch der dortigen BIPA-Filiale einen Besuch abstatten. Bisher habe ich es nämlich nie in einen der österreichischen Drogeriemärkte geschafft, da wurde es wirklich mal Zeit. Unter anderem habe ich einen Lack der günstigen Eigenmarke 'Look by BIPA' mitgenommen, den ich euch heute kurz vorstellen möchte.


Der bläulich-graue Lack im kleinen, reisetauglichen Fläschchen gehört zur 'Nail Quickie'-Reihe und hat etwas mehr als einen Euro gekostet. Die Farbauswahl war sehr begrenzt, hauptsächlich gibt es Standardfarben, die man bereits zuhause im Regal stehen hat. Einen Lack wollte ich aber unbedingt mitnehmen und da fiel meine Wahl auf Smokey Blue, da Grau zu den Standardfarben auf meinen Nägeln gehört.


Wie das Fläschchen bereits anpreist, besitzt der Lack einen breiten, abgerundeten Pinsel, mit dem sich der etwas dicker formulierte Lack wunderbar auftragen lässt. Die Konsistenz hat mich natürlich gleich für sich gewinnen können. Die lackierten zwei Schichten sind zügig getrocknet, die Schicht Topcoat bleibt aufgrund des eigenen Glanzes optional. Der Halt auf den Nägeln würde ich als okay bezeichnen, am zweiten Tag war am Nagel des kleinen Fingers bereits ein ordentliches Stück Lack abgesprungen. Die anderen Nägel waren dagegen alle noch voll intakt, ohne auch nur den kleinsten Hauch von Tipwear zu zeigen.


Für den schmalen Preis kann ich die Lack-Reihe absolut empfehlen, allerdings darf man hierbei natürlich keine Wunder erwarten. Eine stabile qualitative Basis ist aber gegeben, wer eine günstige Standardfarbe sucht, kann hier beruhigt zugreifen. Natürlich nur in Österreich versteht sich.
Seid ihr schon mal dazu gekommen, die auswertigen Drogeriemärkte zu plündern?
xoxo; Sophe.

Montag, 26. Juni 2017

Review | Haltbarkeitstest Kinetics.

Im letzten Blogpost hatte ich euch die aktuelle Escape Kollektion* von Kinetics vorgestellt. Im Zuge meines Urlaubs habe ich einen der Lacke bezüglich des Halts auf den Nägeln getestet, da ich dorthin sowieso keine Lacke usw. mitgenommen hatte. Das kurze Fazit dazu möchte ich euch heute mitteilen. Mein Fotoequipement hatte ich natürlich auch nicht vor Ort, weshalb ihr euch mit ein paar Handybildern begnügen müsst. Da dies aber kein besonders ausführlicher Beitrag werden soll, wird das wohl klargehen.

Tag 1 - Frisch lackiert


Hier seht ihr den frisch aufgetragenen Lack direkt nach dem Lackieren. 
Im Laufe des ersten Tages passierte nichts Besonderes auf den Nägeln, 
nichts splitterte, alles blieb heil - trotz Einkaufstour, Konzerten auf 
dem Umsonst & Draußen und ausführlichem Kofferpacken. 


Tag 2


Auch am Abend des zweiten Tages sah der Lack noch super aus.
Der Glanz war noch deutlich vorhanden und bis auf leichte
Tipwear am Ringfinger und eine kleine Absplitterung am
Daumen, dessen Nagel mir während der Autofahrt aufgerissen 
ist, hat sich die Maniküre tadellos gehalten. 


Tag 4


Da sich am dritten Tag nichts weiter getan hatte, habe ich diesen
übersprungen und wir kommen gleich zu Tag 4. Auf dem oberen Bild 
seht ihr die linke Hand, die keine Absplitterungen zeigt. Jedoch ziehen 
sich durch den gesamten Lack Kratzer, an denen wahrscheinlich meine
Nägel gebogen und die Lackschicht zerbrochen wurde. An der rechten
Hand dagegen ging einfach gar nichts mehr. Das Bild unten ist leider etwas 
unscharf geworden, die riesigen Absplitterungen sind aber deutlich zu
erkennen. Aus diesem Grund habe ich im Anschluss den Lack von
meinen Nägeln entfernt und den Test beendet. 


Als Fazit lässt sich sagen, dass der Halt der Kinetics-Lacke durchaus beachtenswert ist - die wenigsten Lacke halten volle drei Tage auf meinen Nägeln durch! Mit dieser Erkenntnis und den Fakten aus dem letzten Blogpost kann ich nicht nur Why Not, My Friend schwer empfehlen, sondern eigentlich die Nagellacke von Kinetics allgemein. Die noch fehlenden vier Lacke der Kollektion führe ich euch hier im Laufe der Woche vor.
xoxo; Sophe.


*Diese Produkte wurden mir kostenlos im Austausch für eine ehrliche Review zur Verfügung gestellt.